Pfotenpflege beim Hund - Fakten und Tipps

Aktualisiert: 22. Nov.


Fakten zu Hundepfoten

Die Pfoten eines Hundes sind sehr komplex und haben eine wichtige Funktion für sein allgemeines Wohlbefinden. Zum einen dient sie als Stoßdämpfer, sodass bei Bewegungen die Gelenke des Hundes geschont werden. Zum anderen sorgt sie dafür, dass der Hund bei jedem Schritt einen festen Halt hat. Dies ist besonders wichtig, da ein Hund sonst leicht auf unebenem Boden ausrutschen oder stolpern könnte. Daher sollten Sie bei der Pflege Ihres Hundes besonders auf seine Pfoten achten.


Die Ballen an den Hundepfoten sind mit verschiedenen Rezeptoren ausgestattet, die Erschütterungen, die Temperatur und die Beschaffenheit des Bodens wahrnehmen können. Gleichzeitig geben die Schweißdrüsen, die sich in den Ballen der Hundepfoten befinden, auch Informationen an die Umwelt ab. Diese Schweißdrüsen hinterlassen eine Fährte, die andere Hunde wahrnehmen können. Diese Fähigkeit ist für Hunde sehr nützlich, um in der Umwelt zu navigieren und sich zu orientieren. Die Pfoten des Hundes müssen also sehr robust sein, um diesen Aufgaben gerecht zu werden. Allerdings bedeutet dies auch, dass die Pfoten anfälliger für Verletzungen und Erkrankungen sind - besonders im Winter, wenn die Pfoten durch Kälte und Nässe gefährdet werden. Daher müssen wir als verantwortungsbewusste Hundebesitzer regelmäßig die Pfoten pflegen und ihnen den richtigen Schutz geben.


Tipps zur Pfotenpflege beim Hund - Allgemein und im Besonderen im Winter

Die Pfoten eines Hundes sind im Winter besonders gefährdet. Bei Minusgraden können sie schnell spröde und rissig werden. Auch Salz und Streusalz, die auf den Straßen und Wegen verteilt werden, können den Pfoten des Hundes zusetzen. Deshalb sollten Die Pfoten am besten nach jedem Spaziergang gesäubert werden. Dazu eignet sich ein feuchtes Tuch oder ein Handtuch, das in lauwarmes Wasser getaucht wurde. Reinige die Pfoten gründlich, besonders zwischen den Zehen. Kontrolliere die Pfoten regelmäßig auf Verletzungen, Fremdkörper oder Reizungen. Solltest Du Splitter oder Fremdkörper entdecken, entfernen Sie diese sofort.


Wenn Du einen langhaarigen Hund hast, solltest Du darauf achten, das Fell zwischen seinen Zehen zu kürzen. Dies verhindert, dass sich Schnee, Eis und Streugut zwischen seinen Pfoten ansammeln. Mit etwas Übung kannst Du das Fell der Pfoten selbst schneiden.


Achte also darauf, ob Dein Hund öfters an den Pfoten leckt oder kratzt und untersuche die Pfoten dann genauer. Sollte Dein Hund regelmäßig an den Pfoten lecken oder knabbern, könnte eine allergische Reaktion eine Rolle spielen. In diesem Fall solltest Du Dir das Futter mal genau anschauen.


Die Pfoten eines Hundes können leicht rissig und aufgeweicht werden, was sehr schmerzhaft sein kann. Die Pfoten eines Hundes sollten daher regelmäßig vorbeugend gepflegt werden.

Lege dabei Wert auf rein natürliche Inhaltsstoffe in Bio-Qualität, damit Dein Hund beim Abschlecken der Pfoten keine gesundheitsschädliche oder allergieauslösende Stoffe mitbekommt.

Vaseline, Melkfett und Co. sind hier nicht die erste Wahl, da diese zum größten Teil aus Mineralstoffe also Paraffinen hergestellt werden. Paraffine sind ein Nebenprodukt der Erdölraffinerie und für Hunde nicht geeignet. Die kalte Jahreszeit ist für unsere Haustiere eine besondere Herausforderung. Schließlich müssen sie bei jedem Spaziergang durch Schnee und Eis laufen und ihre Pfoten sind dabei ständig starken Beanspruchungen ausgesetzt. Damit Dein Hund auch im Winter gut gelaunt und gesund durchs Leben gehen kann, ist gerade im Winter bei Eis und Schnee ein besonderer Augenmerk auf die Pfoten Deines Hundes unerlässlich. Doch, wenn es irgendwie geht, solltest Du mit Salz gestreute Wege beim Gassigehen meiden. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Wenn Du regelmäßig Deinem Hund die Pfoten pflegst, kannst Du vielen gesundheitlichen Problemen vorbeugen. Und Dein Vierbeiner wird es Dir danken, indem er Dir bei jedem Spaziergang freudig die Pfote gibt!

Zum Thema Pfotenpflege halten sich noch immer einige Mythen – und auch die inzwischen fast unübersichtliche Anzahl der auf dem Markt erhältlichen Pflegeprodukte erschwert die Auswahl eines guten Hundepfoten-Pflegeprodukts.

Achten Sie auf rein natürliche Inhaltsstoffe, am besten sogar in Bio-Qualität! Viele Hunde neigen dazu, aufgebrachte Salben und Lotionen von den Pfoten abzuschlecken. Somit gelangen die Inhaltsstoffe, wenn auch in geringen Mengen, durchaus in den Hundekörper.


Meine Empfehlung: Anifit Pfotenbalsam

  • mit Bienenwachs und Propolis

  • rein natürliche Nährstoffe

  • ohne Farbstoffe

  • ohne Konservierungsstoffe.

  • Arzneimittelqualität


Der Pfotenbalsam ist ideal für die empfindliche Pfote im Winter. Er schützt die Haut vor harten Bedingungen und versorgt sie gleichzeitig mit wirksamen Nährstoffen. So bleibt die Haut geschmeidig und gesund.


Der ANIfit Pfotenbalsam wirkt auf zwei verschiedene Weisen: Er bildet eine feine Schutzschicht, die verhindert, dass die empfindliche Pfote zu sehr unter harten Bedingungen im Winter leidet. Gerade Schnee, Salz oder Split sammeln sich oft zwischen den Ballenzwischenräumen an und verursachen Scheuerstellen, die sich entzünden können.

Die Pfote wird außerdem mit wirksamen Nährstoffen versorgt, so dass sie ausreichend feucht gehalten wird und sich rasch regenerieren kann. Die Haut reißt nicht ein und trocknet nicht aus. Strapazierte Stellen werden sorgsam versorgt.


Tipps zur Krallenpflege

Kontrolliere regelmäßig, ob Dein Hund die Krallen abläuft oder ob sie sehr lang ist. Die Krallen sollten nicht länger sein als der Ballen des Zehs, der dazu gehört. Steht Dein Hund aufrecht, sollten die Krallen kurz vor dem Boden enden, diesen also nicht oder nur minimal berühren. Wie oft die Krallen geschnitten werden müssen, variiert ein wenig von Hund zu Hund. Je nachdem, wie viel Dein Hund draußen rumläuft und auf weichem oder hartem Untergrund geht, können die Krallen schneller oder langsamer nachwachsen. Ist Dein Hund ein reiner Wohnungshund, sollten die Krallen alle vier bis sechs Wochen geschnitten werden. Bei regelmäßigem Aufenthalt im Freien oder auf hartem Untergrund wachsen die Krallen langsamer nach und müssen dementsprechend seltener geschnitten werden. In der Regel ist es jedoch so, dass die Krallen alle paar Wochen gekürzt werden müssen.


Dabei solltest Du beachten, dass im Inneren jeder Kralle Blut- und Nervengefäße verlaufen. Schneidest Du in diesen Bereich hinein, ist das sehr schmerzhaft für den Hund. Bei hellen Krallen kannst Du den "toten" also hellen Teil gut sehen. Mit einer kleinen Taschenlampe von hinten angeleuchtet, siehst Du es noch besser. Schneide die Krallen also nicht zu kurz. Bist Du Dir unsicher, kann Dir ein Tierarzt oder ein Hundefriseur weiterhelfen und die Krallen kürzen.


TIPP: Professionelle Krallenschneider bekommst Du bei Kebelyn.



Zusammenfassung⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀