Zwingerhusten / Hundegrippe – Was ist das und wie kann man es behandeln?

Aktualisiert: 24. Okt.



Was ist Zwingerhusten / Hundegrippe?

Zwingerhusten auch Hundegrippe genannt, ist eine Erkrankung der Atemwege, die bei Hunden auftreten kann. Die Symptome ähneln denen einer Erkältung oder eines grippalen Infekts beim Menschen und können daher oft leicht übersehen werden. Die Krankheit ist jedoch sehr ansteckend und kann sich schnell auf andere Hunde übertragen, weshalb eine schnelle Behandlung sehr wichtig ist.


Zwingerhusten ist eine Mischung aus verschiedenen Krankheitserregern, die meist durch Tröpfcheninfektion übertragen werden. Die häufigsten Erreger sind Bordetella bronchiseptica und Mycoplasma canis, aber auch andere Bakterien und Viren können die Krankheit auslösen.


In der Regel ist Zwingerhusten harmlos und heilt von selbst wieder aus. Allerdings kann die Krankheit bei Welpen und älteren oder kranken Hunden schwerwiegend sein und zu Komplikationen, wie einer Lungenentzündung führen. Zwingerhusten sollte daher unbedingt ernst genommen und rechtzeitig behandelt werden.


Welche Symptome bei Zwingerhusten / Hundegrippe?

Die Symptome von Zwingerhusten können sehr unterschiedlich sein. Die meisten Hunde zeigen nur leichte Symptome wie einen trockenen, nicht produktiven Husten. Andere Symptome sind:

  • Nasenausfluss

  • Augenausfluss

  • Niesen

  • schwerer Husten

  • Schnupfen

  • Heiserkeit

  • Fieber

In schwereren Fällen kann es aber auch zu schweren

Atemnot, Erbrechen und Durchfall kommen.


Wie steckt sich der Hund mit Zwingerhusten / Hundegrippe an?

Zwingerhusten wird durch Husten und Niesen per Tröpfcheninfektion übertragen (wie die menschliche Grippe, Influenza). Aber auch Ansteckung durch Beschnuppern und Belecken, selbst über Spielzeug und Futterschüsseln, ist möglich. Hundegrippe kann außerdem durch Trinken aus infizierten Trink- oder Futterschüsseln (z.B. an Autobahnraststätten, Restaurants) übertragen werden.


Wie wird Zwingerhusten behandelt?

Die Behandlung von Zwingerhusten richtet sich nach dem Allgemeinbefinden des erkrankten Hundes. Je nach Symptomen kann die Gabe von hustenlindernden, abwehrstärkenden, schleimlösenden oder fiebersenkenden Medikamenten notwendig sein. Häufig kommt im Krankheitsverlauf eine bakterielle Infektion hinzu, die oft mit Antibiotika behandelt wird.

Wenn Du den Verdacht hast, dass Dein Hund Zwingerhusten hat, informiere bitte die Tierarztpraxis telefonisch darüber, bevor Du mit ihm hinkommst. Auf diese Weise kann Dein Hund - zum Schutz der anderen Hunde - separiert werden.



Was kann ich außerdem bei Zwingerhusten beim Hund tun?

Zum ersten solltest Du ein Brustgeschirr anstelle eines Halsbandes verwenden wenn Dein Hund infiziert ist. Dies wird den Druck auf den entzündeten Halsbereich reduzieren und so Hustenreize vermeiden.


Vermeide außerdem bei Zwingerhusten unbedingt Kontakte zu anderen Hunden (Kontaktverbot - Ansteckungsgefahr!)


Auch jede Anstrengung sollte vermieden werden. Also nur kurze Gassigänge und kein Training. Dein Hund braucht zur Zeit viel Ruhe.


Auch viel Trinken ist wichtig und lindert ein wenig den Hustenreiz. Gib etwas Knochenbrühe in den Wassernapf. So schmeckt das Wasser besser und Du tust noch etwas für das Immunsystem. Lies dazu meinen Beitrag: Knochenbrühe für den Hund - So gesund!!!!


Es gibt einige Hausmittel, die den Hustenreiz des Hundes ein wenig lindern können. Dazu gehören Tees aus Salbei, Fenchel oder Kamille, die antibakterielle und schmerzlindernde Wirkung haben. Auch Fenchelhonig, Ingwer und die gute alte Wärmflasche können bei Husten helfen. Zusätzlich können auch Schleimlöser und Hustenmittel vom Tierarzt verordnet werden, um den Hustenreflex zu unterdrücken und die Symptome zu lindern.


Manche Hunde stecken die Krankheit einfach so weg, da ihr Immunsystem sehr stark ist. Bei anderen Hunden - genauso wie bei Menschen mit Grippe oder auch Corona- erwischt es sie jedoch schwerer.

Aus diesem Grunde ist es wichtig das Immunsystem des Hundes so stark wie möglich zu halten, damit er die Krankheit schneller überwinden kann.


Ein Tipp ist es, die Darmgesundheit des Hundes zu stärken. Dies kann mit einer guten natürlichen Darmaufbaupräparat, wie das Power-Darm erreicht werden. Die enthaltenen Probiotika helfen dabei die Darmflora wieder aufzubauen und die Darmgesundheit zu stärken. Schau zu dem Thema das Video Darmgesundheit bei Hunden & Katzen!


Eine weitere Möglichkeit ist der Immunbooster Kolostrum. Es enthält Fettsäuren, besonders langkettige Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe (Magnesium, das sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System und die Knochen auswirkt, sowie Zink und Kupfer, die zur Verbesserung der Immunität beitragen) und bildet somit eine wahre Reserve an Nährstoffen und Energie.


Natürlich trägt eine