Hundezähne - Fakten & Tipps zur richtigen Pflege




Hundezähne: Die wichtigsten Fakten

Hunde haben im Durchschnitt 42 Zähne, 20 im Oberkiefer und 22 im Unterkiefer. Davon sind 26 Backenzähne, 12 Schneidezähne und 4 Fangzähne.

Die Backenzähne sind dazu da, um das Futter zu zermalmen und die Schneidezähne dienen zum Schneiden und Zerreißen des Futters. Die Fangzähne sind die kleinen, spitzen Zähne in der Front des Kiefers und dienen dazu, das Futter zu halten und zu zerreißen.

Ein Hundezahn besteht aus drei Schichten: Zahnschmelz, Dentin und Pulpa.

Der Zahnschmelz ist die oberste und auch die härteste und am besten sichtbare Schicht. Dentin ist eine weiche, gelblich-braune Schicht, die unter dem Zahnschmelz liegt. Die Pulpa ist die innere Schicht des Zahns und enthält das Zahnmark und die Blutgefäße.

Die Zähne eines Hundes sind sehr robust und können einiges aushalten. Allerdings sind sie auch anfällig für Karies und Zahnstein, wenn sie nicht richtig gepflegt werden. Daher ist es wichtig, dass Hundebesitzer ihren Lieblingen regelmäßig die Zähne putzen oder sie zu einem Tierarzt oder Tierzahnarzt bringen, der die Zähne professionell reinigen kann.


Der Zahnwechsel bei Welpen

Wenn Hundewelpen auf die Welt kommen, liegen die Milchzähne noch im Zahnfleisch versteckt, ab der 3. Lebenswoche beginnen sie durchzubrechen. Sechs Backenzähne, zwei Fangzähne und sechs Schneidezähne am Ober- und Unterkiefer bilden das Milchgebiss. Insgesamt 28 Zähne, die spitzer sind als die des bleibenden Gebisses. Die Hundezähne von Welpen brechen ab der dritten Lebenswoche nacheinander durch. Nachdem der Milchzahnwechsel abgeschlossen ist, besteht das Milchgebiss Deines Welpen aus insgesamt 28 Zähnen. Die meisten Welpen verlieren ihre Milchzähne zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat. Die ersten Zähne, die normalerweise ausfallen, sind die Schneidezähne. Die Backenzähne folgen in der Regel einige Wochen später.


Wie können wir unserem Welpen beim Zahnwechsel helfen?

Ein Zahnwechsel ist für Welpen eine ganz normale Sache. Doch für uns Menschen ist es oft eine Herausforderung, unseren kleinen Vierbeinern dabei zu helfen.

Nicht selten sind Welpen in dieser Zeit unausgeglichen und quengelig - können schlecht schlafen und haben kaum Appetit. Damit es unserem Welpen in dieser Zeit etwas besser geht, können wir einiges tun.


Wichtig ist es, dem Welpen ausreichende Ruhephasen zu gönnen.

Viele Welpen schlafen in dieser Zeit besonders viel und so sollten wir ihnen die Möglichkeit dazu geben. Ein kuscheliges Plätzchen, an dem sie sich zurückziehen können, ist hilfreich.


Durch die Zähne können Welpen in dieser Zeit Schmerzen haben und daher oft keinen Appetit haben. Doch auch wenn er nur wenig isst, ist es wichtig, dass er ausreichend Nährstoffe zu sich nimmt.


Gib ihm in dieser Zeit artgerechtes Nassfutter mit einem hohen Fleischanteil. Da muss er nicht so viel kauen und er hat weniger Schmerzen.


Es ist wirklich schade, dass immer noch viele Menschen den Mythos glauben, Trockenfutter sei gut für die Zähne. Das stimmt aber leider überhaupt nicht.


In Trockenfutter ist immer viel zu viel Zucker. Zucker ist, wie wir Menschen wissen, schlecht für die Zähne und es spielt für die Entstehung von Karies keine Rolle, welche Arten von Zucker mit dem Futter aufgenommen werden und ob es sich dabei um natürlich vorkommende Kohlenhydrate oder gar Kristallzucker handelt.


Wenn der pH-Wert im Hundemaul unter 7 ist, kann das zu Zahnstein führen. Bakterien ernähren sich von Kohlenhydraten und sorgen so für Plaque, die Vorstufe des Zahnsteins. Durch das Vergären von Kohlenhydraten in der Nahrung entstehen Säuren, die den pH-Wert absenken. Sinkt der pH-Wert unter 5,7, so entsteht ein saures Milieu, in dem die Zahnsteinbildung beginnt. Hunde sind von Natur aus für eine protein- und fettreiche Ernährung ausgelegt, während der Mensch für eine kohlenhydratreiche Ernährung prädestiniert ist.

Wie funktioniert die Zahnpflege bei Hunden?

Gesundheit beginnt im Maul. Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Tiere. Wenn die Ernährung stimmt und Zähne und Zahnfleisch rundum gepflegt und robust sind, kann der Vierbeiner bis ins hohe Alter kräftig zubeißen und es sich schmecken lassen.

Die Zähne eines Hundes sind in der Regel an der Innenseite der Ober- und Unterkiefer angeordnet. Zwischen den Zähnen befinden sich Zahnzwischenräume, in denen sich Speisereste und Bakterien ansammeln können. Dies kann zu Zahnfleischentzündungen, Karies und anderen Zahnproblemen führen. Schwere Karies erhöht auch das Risiko, an einer Herzkrankheit zu erkranken.

Um die Zähne Deines Hundes zu putzen, brauchst Du eine spezielle Hunde-Zahnpasta und eine Zahnbürste für Hunde. Zahnpasta sollte auf jeden Fall für Hunde bestimmt sein, da Hunde einen anderen pH-Wert im Mund haben als Menschen.

Zahnpasta aus dem Humanbereich ist nicht geeignet und kann sogar gefährlich für Hunde sein, da einige Xylit enthalten, das für Hunde giftig ist. Lies hierzu meinen Blog-Beitrag: Achtung ! - Birkenzucker / Xylit ist pures Gift für Hunde

Es gibt verschiedene Arten von Zahnbürsten für Hunde, wie zum Beispiel Ultraschallzahnbürsten, elektrische Zahnbürsten, manuelle Zahnbürsten und Fingerlinge.

Mein Tipp: Eine Ultraschallzahnbürste ohne Vibration und ohne Geräusche, die speziell für Tiere konzipiert wurde, wie die emmi®-pet Ultraschall-Zahnbürste.


Ich benutze die emmi®-pet Ultraschall-Zahnbürste regelmäßig bei Leo, um die Ursachen von Zahnstein zu bekämpfen. Durch das Lösen von Plaque wird das Risiko von erneutem Zahnsteinbefall gesenkt. So werden schmerzhafte Entzündungen des Zahnfleisches vermieden und vorhandene Entzündungen heilen durch den Einsatz der Ultraschall-Zahnbürste aus. Durch die reguläre Zahnpflege wird das Zahnfleisch des Hundes gefestigt und bleibt gesund.


Ich empfehle die emmi®-pet Ultraschall-Zahnbürste bereits zur Zahnreinigung während des Zahnwechsels, also auch schon bei ganz jungen Tieren. Die Ultraschall-Zahnbürste kann Schmerzen lindern und somit den Zahnwechsel des Tieres erleichtern. Außerdem kann der Hund so auch bereits im jungen Alter an die emmi®-pet Bürste gewöhnt werden. So wird zudem die Zahnsteinbildung von Anfang an bekämpft.


Wie oft Du die emmi®-pet zur Zahnreinigung verwendest, hängt von den Zähnen und dem Zustand des Zahnfleisches Deines Hundes ab. Bei täglicher Benutzung der Ultraschall-Zahnbürste kannst Du auch nur Teile des Hundegebisses säubern. Bei einer wöchentlichen Behandlung solltest Du das komplette Gebiss reinigen. Die Häufigkeit der Anwendung ist auch rasseabhängig. So müssen die Zähne kleinerer Hunderassen generell häufiger geputzt werden. Der Fokus sollte auf die individuellen Problemstellen wie die Schneidezähne oder Backenzähne gerichtet werden.